"Teufelsritt" zum Gangolfsberg

Die Sage berichtet von den Auseinandersetzungen des hl. Gangolf mit dem Teufel: ob nun der Teufel, nachdem er im Wettstreit des schnelleren Erbauens eines Klosters, bzw. eines Hauses für sich unterlag, vor lauter Zorn so kräftig in das aufgetürmte Bauwerk schlug, daß eine wundersam aufgetürmte Sechskantbasaltsäulenwand für den heutigen Betrachter
zurückblieb, oder ob der Höllenfürst wutentbrannt über die Errichtung einer Talkirche, sämtliches Baumaterial auf den Gangolfsberg schleppte und dort zu einer Grotte zusammenfügte, die heute Teufelskapelle genannt wird.

Der gesamte Gangolfsberg trägt prächtigen Buchenwald, der großteils im Naturzustand belassen wird. Neben den Basaltdenkmälern hat Gott den Berg mit einer reichen und seltenen Flora, sogar mit einigen Orchideenarten, gesegnet. Am Fuß des Gipfels befindet sich das Schweinfurter Haus, ein einfaches Wanderheim mit einem kleinen, urigen Restaurant.

Reit-Route: Wir reiten im Sondertal nach Unterelsbach, überqueren das Flüßchen Els und schwenken durch das Elstal Richtung Rhön. Den Markt Oberelsbach umgehen wir auf dem Höhenweg Schmetterlingspfad, gelangen wieder ins Elstal Richtung Gangolfsberg. Auf einem malerischen Weg, vorbei an mystisch anmutenden Basaltsteingruppen, gelangen wir steil bergan zum Schweinfurter Haus. Nach ca. 90 Min. Aufenthalt geht es talwärts in westlicher Richtung. Auf schönen verschlungenen Waldwegen durchqueren wir wieder das Elstal und bewegen uns hinauf zum Gänsebrunnen. Dann geht es wieder talwärts, das Dörfchen Ginolfs zu Füßen, hinab ins Sondertal.

Ablauf:
Vorbereitung ab 9.00 Uhr
Abritt ca. 10.00 Uhr
Ankunft Schweinf. Haus ca. 11.00 Uhr
Rückkunft ca. ab 15.00 Uhr